RUND GEMACHT

Neu gedacht, vorhandes nicht kopiert

Nach den ersten Entwürfen für unser Hubdach, welche nun schon einige Zeit existieren, ging der erste Weg zum Patentamt nach München. Dort wurden Form und Funktion unseres Hubdaches eingetragen um Nachahmern den Wind aus den Segeln zu nehmen. Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand auf den gleichen Zug aufspringt, war aufgrund des erheblichen Entwicklungsaufwandes für unser Hubdach zwar gering, aber dennoch gegeben.

Wir schneiden kein Originaldach ab und kleben es auf einen Zwischenrahmen. Unser Dach ist eine völlige Neukonstruktion und bot während der Konstruktionsphase viel Spielraum für einen strukturierten Aufbau der gesamten Peripherie. Ein erfreulicher Nebeneffekt war, dass unser Dach um ca. 6cm niedriger geworden ist als die meisten konventionellen Hubdächer.

Ausführung

Grundkonstruktion

Leichtere Konstruktionen, eine größere Verwendung von gemischten Materialien und höhere Sicherheitsstandards sind zu wichtigen Treibern in der Fahrzeugkonstruktion geworden, die alle Hersteller gezwungen haben, ihre Produktionsprozesse zu überdenken. So hat sich beispielsweise der Karosseriebau von rein mechanischen Fügen hin zu hybriden Fügeverfahren (wie Kleben mit mechanischer Fixierung) entwickelt. 

Rahmenbefestigung

Die Befestigung des Hubdaches auf der Karosserie, nehmen wir ein Gesamtgewicht von 100KG inklusive Fanello Bettsystem an, ist ein Faktor mit höchster Priorität. Es sind genügend Hubdächer auf dem Markt, bei denen zur Befestigung auf der Karosserie einfache Blindnietmuttern im unteren Rahmensegment verwendet werden. Das spart natürlich viel Geld in der Produktion, denn eine handelsübliche Blindnietmutter kostet vielleicht 20 Cent das Stück. Aber reicht diese Art der Befestigung auch im Falle eines Überschlages aus ? Wohl eher nicht. Unser Hubdach wird mit insgesamt sechs in den Trägern integrierten U-Schienen aus KTL-beschichtetem Stahlblech mit einer Stärke von 2.5mm befestigt. In diesen U-Schienen sitzen verdrehsichere Hexagon Blindnietmuttern oder Einpressmuttern mit hoher Zugfestigkeit. So trägt das Gewinde jeder einzelnen Schraube auf mindestens 8 Gängen.

Scharnier

Um nicht ständig den Alterungsprozess eines Scharnieres mit eingelassenem Gummiprofil vor Augen haben zu müssen, haben wir uns für ein massives Klavierband aus Edelstahl entschieden. Der Hersteller des Scharniers konnte uns mit der hohen Qualität seines Produktes voll überzeugen, denn es läuft sauber und spielfrei auf eine Länge von mehr als 120cm. Die Befestigung im unteren, als auch im oberen Hubdachrahmen erfolgt sicher und präzise über eingelassene U-Profile mit verdrehsicheren Hexagon Blindnietmuttern.

 

Verkleidungen

Scheibenrahmen und A-Säulen sind bei unserem Hubdach sauber verkleidet. Die originalen Sonnenblenden werden aufgrund der mittig installierten Schalterkonsole (optional) gekürzt und neu mit Autoleder bezogen.

 

Persenningstoff

Nach Oeko-Tex®-Standard 100 zertifiziert, langlebig, wetter- und verrottungsbeständig, reißfest und formstabil sowie bakterizid, zeigt sich unser Persenningstoff von seiner besten Seite. Er ist schmutz-, fett- und ölabweisend. Er ist bakterizid, nimmt kaum Wasser auf, trocknet schneller und bleibt länger schön. Zur Wahl stehen 19 verschieden Farbtöne. Die Herstellung des Dachzeltes erfolgt vor Ort durch ein hoch qualifiziertes Unternehmen direkt am Bodensee.

Lackierung

Da unser Hubdach für den Land Rover Defender eine völlige Neukonstruktion ist, wird auch das gesamte Dach nach hohen Standards lackiert. Vorteil für Sie: Ihr altes Dach bleibt unbeschädigt erhalten und kann bei einer Rückrüstung problemlos wiederverwendet werden. Aktuell liegt der Preis für ein neues Originaldach bei etwas mehr als € 8tsd.

Dachhimmel

Der Original Dachhimmel Ihres Land Rover Defenders findet bei unserem Hubdach keine Verwendung mehr, da er durch ein Neuteil ersetzt wird. Als Standard verwenden wir für den Bezug einen Velours in Hellgrau oder schwarz kaschiertes Material. Andere Farben sind problemlos möglich, jedoch müssen hierzu die Befestigungsstopfen mit dem Himmelstoff Ihrer Wahl bezogen werden.

Optionen und Zubehör

Dachgepäckträger

Expeditionskoffer

Fanello Bettsystem

Liegeflächenerweiterung

Solarenergie

Aufstellhilfe

Heckzelt

Edelstahl-Heckleiter

Komfortelektrik im Aufstelldach

Um eine einwandfreie Stromversorgung für die Innenbeleuchtung, Zusatzscheinwerfer, den Anschluss eines zusätzlichen Solarpanels und zusätzlicher Steckdosen zu gewährleisten, haben wir für unser Aufstelldach einen gesonderten Kabelbaum konfektioniert. Über die Schalterkonsole im Fahrerbereich, das Bedienpanel in der FBOX und das Bedienpanel im Hubdachrahmen lassen sich Fernscheinwerfer vorn, Arbeitsscheinwerfer hinten, Umfeldbeleuchtung und Innenraumbeleuchtung über die in der FBOX platzierten Schrittschaltrelais schalten. Dies bedeutet, dass Sie jeden dieser o.g. Verbraucher von einer beliebigen Stelle aus ein- und wieder ausschalten können.

Demnach können Sie bspw. die hinteren Arbeitsscheinwerfer über die Schalterkonsole im Fahrerbereich ein- und über das Bedienpanel im Hubdachrahmen wieder ausschalten. Halten Sie sich im Schlafbereich des Aufstelldaches auf und bemerken nachts ungewöhnliche Geräusche um das Fahrzeug herum, genügt das Betätigen der Taster um den gesamten Bereich um das Fahrzeug hell zu erleuchten. Ist ihr Defender mit einer Webasto Innenraumheizung ausgerüstet, können Sie diese auch vom Schlafbereich ein- und ausschalten sowie regulieren. Im Kabelbaum vorgesehen sind Anschlüsse für Leseleuchten im Schlafbereich, sowie eine USB-Ladesteckdose für ihr Tablet oder Smartphone. Über eine weitere Steckdose im Schlafbereich lässt sich ein Laptop direkt mit einer vorinstallierten, leistungsstarken WLAN-Antenne verbinden. Dieser Anschluss ist auch möglich im Bedienpanel der FBOX, sowie direkt im Armaturenbrett.

Kabelbaum Aufstelldach

Schalterkonsole  Fahrer

Bedienpanel Aufstelldach

Decken-/ Leseleuchten

LED-Zusatzscheinwerfer

LED-Umfeldbeleuchtung

WLAN-Verstärkung

Das Aufstelldach/Hubdach im Video

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